Unsere Bollizwerge


Unsere Baby sind da.

Geboren als Sonntagskinder am 25.08.13

Der Papa der Welpen ist Uxon von Caruso, genannt Speiki. Er wohnt in Ribnitz - Damgarten.

 

Hier sind unsere 4 kleinen Schätzchen, 1 Junge und 3 Mädchen.

Wie hatten uns braune Babys gewünscht, doch keiner der Schätzchen macht uns die Freudealle kommen nach Oma Bonny, Maschas Mama und sind schwarz mit weißen und /oder braunen Abzeichen.

Trotzdem sind sie unsere kleinen Herzensbrecher.

Richtige kleine Propper sind es mit ordentlichem Geburtsgewicht, von 185g die Kleinste und ~210g die Anderen.

Mascha mußte sich mächtig quälen. Es war für Mascha , eine anstrengende Geburt und für uns/ mich eine anstrengende Nacht.

Opa Benji  hat die ersten Stunden der Geburt mit verfolgt und ist ganz verzückt von den Kleinen.

Mama Mascha ist eine liebevolle Mami, sie ist ganz vernarrt in ihre Babys.

Sie macht alles richtig, obwohl sie und ihre Geschwister keine Mama hatten, sie ist ein Flaschenkind.

Die kleine Emma

Mascha deckt ihre Babys zu...

mein süßer Stella-Liebling

Charlotti, die kleine Teddymaus

Unsere Kleinen sind 2 Wochen alt und machen die Augen auf!

NUN sind sie 3 Wochen alt, unsere kleinen Schieter .

Sie sind schon ganz schön groß geworden. Jetzt müssen sie nur noch bisschen sportlicher werden und ihren kleinen Milchbauch abtrainieren.

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NUN sind sie 6 Wochen und spielen  schon gerne im Garten!

                                              Maschas Stammbaum


Mascha
 
   
       
Vater
Benji von der Linde
Mutter
Bonny
 
       
             
Vater
Zar Peter vom Zarenhof
Mutter
Helena von Anastasias Zarenhündchen
Vater
Mirok vom Tierhäuschen
 
Mutter
Lenoschka vom Tierhäuschen
 
         
                               
Vater
Justen von der hohen Esse
Zuchtverbände sonstige
Mutter
Dari vom Zarenhof Romanow
Vater
Urmel vom Zarenhof Romanow
Mutter
Xyta vom Schloß Tojamaca
Vater
Domino vom Avalon
 
Mutter
Bärchen vom Tierhäuschen
 
Vater
Egon vom Tierhäuschen
 
Mutter
Quintjia von der Märchenwiese
 

 

                            Die Farben von Mama ,Papa, Omas und Opas                                             

                                                    Mascha -   Weiß

       Benji                                                                                                                        Bonny

Weiß/schwarz                                                                                       schwarz-weiß (später grau)

 

Zar Peter vom Zarenhof       Helena ..                                 Mirok...                                             Lenoschka..       

braun                              weiß mit schwarzer Brille               grau                                                   weiß

 

 

                          
        Die Geburt unserer Sonntags-Kinder

Mascha wurde am 22.06.13 vom einem süßen Schoko - Bolonka -Rüden gedeckt.
Dann begann das Warten.
Obwohl ich mir schon ganz sicher war, ging es Anfang August  zum Ultraschall .
Und da sahen wir sie, die kleinen Kaulquappen zappelten in ihrem Bäuchlein.
3 bis 4 waren zu erkennen oder  sollten es doch mehr werden?
So genau lässt sich das beim Ultraschall nicht erkennen.
Nun lies sich auch das genaue Datum ausrechnen. Der 24.08.13 war der 63 Tag.
Natürlich können sie auch ein paar Tage früher oder später kommen.
Also warten wir. Und warten… und warten ab Mittwoch dem 60. Tag.
Nix passiert. Mascha ist noch genauso verfressen wie immer, sie geht noch gerne spazieren, nur manchmal möchte sie dann auch schon mal getragen werden.
Und wenn mal eine Katze am Garten vorbeikommt, vergisst sie ganz schnell ihre guten Manieren und dass sie einen Babybauch hat.
Ich hatte gehofft, sie würde vor dem Wochenende ihre Kleinen auspacken, damit man noch die Möglichkeit hat zum Tierarzt zu gehen. Aber nein….
Die Temperatur wird regelmäßig gemessen. Nix. Es tut sich einfach nix.
Genauso wenig sucht sie nach einem geeigneten  Plätzchen, um die Babys zu parken.
Damit sie das nicht unter der Couch erledigt, muss noch ein langes Brett darunter angebracht werden.
Auf die Schnelle zimmere ich noch eine kleine Wurfkiste für danach  zusammen und bin natürlich ganz stolz darauf, schließlich bin nicht ich der Handwerker in der Familie, sondern mein Mann.
Aber was tut man nicht alles.
Beim ersten Wurf von Bonny hatten wir ein großes rundes Plastekörbchen, doch da hatten sich die Kleinen öfter mal auf und davon gemacht und ich musste dann in der Nacht mal wieder eins einsammeln, wenn es jammerte.

Mascha wurde in den letzten Wochen mit dem besten Welpenfutter ernährt, bekam ein Kalziummittel (Frubiase -Trinkampullen) einmal die Woche, sowie täglich ein Geburtshilfepulver, welches die Geburt erleichtern soll und ein Mineralstoffpulver (Luposan) sowie öfter mal einen Löffel Körnerkäse.
Ich hatte Angst, sie könnte nach der Geburt einen Eklampsieanfall erleiden (Kalziummangel)  und wollte dem vorsorgen.
Unsere Bonny (ihre Mama) hatte uns nach ihrem Ersten Wurf damit überrascht und wir sind mitten in der Nacht zum Tierarzt getobt, 35 km weit weg, der noch nicht einmal Bereitschaft hatte.
Ich hatte nur seine Handynummer  parat und war sehr froh, dass wir so spät noch kommen durften.
Es hatte mich schon Überwindung gekostet, so spät bei einem fremden Tierarzt anzurufen. Doch ich war ihm sehr dankbar dafür. Ohne schnellstmögliche Infusion kann das für die Hündin tödlich enden.

Dann kam der Sonnabend, unser errechneter Termin.
Meine große Tochter Jenny war am Freitag nach Hause gekommen, zum einen wegen der Geburtstage in dieser Woche, zum anderen wegen der anstehenden Geburt.

                        
Als ich vormittags die Temperatur kontrollierte, war sie weniger als sonst, also unter 37°.
OH mein Gott es geht bald los.
Mascha wird auch schon  unruhig. Sie rennt und sucht und jammert und buddelt.
Ich hoffe, sie kommen noch am Tage.
Doch der Tag vergeht und die Nacht kommt.
Meine Große konnte ich überreden hier zu bleiben und nicht wieder nach   Hause zu fahren, denn mein Mann hatte Spätschicht und ich wollte nicht alleine sein.
Ich hatte alles vorbereitet. Körbchen war ausgestattet.
Alles lag bereit: ein kleines Körbchen für die Babys, Decken, Küchentücher, Rotlicht, Körnerkissen, Schüssel mit Wasser, Handtücher, Handschuhe, Schere, Zwirn,  Baby-Nasensauger, Notfalltropfen, kalter Kaffee für Mascha, Welpenmilch für Mascha, Fotoapparat.
Dann saßen wir neben dem Körbchen ab 24.00Uhr und warteten.
Mascha hatte Wehen.
Aber irgendwie ging es nicht voran.
Meine zweite Tochter wollte eigentlich auch aufbleiben, doch es war ja schon so spät.
Ich hatte ein mulmiges Gefühl und hoffte, dass alles gut geht.
Ich saß auf dem kleinen Hocker, meine Tochter auf der Treppenstufe.
Ab und zu ging ich mit der werdenden Mama nach draußen, damit sie sich entleeren  und ein bisschen laufen kann und der Kreislauf wieder in Schwung kommt.
Das tat ihr jedes Mal gut.
Mein Mann kam um 1.30Uhr nach Hause und meinte, wir können doch ins Bett gehen, das würde man doch mitkriegen.
Lautes Kopfschütteln!!
Männer!!!
Mein Mann ging ins Bett und wir hörten ihn später Holz sägen! Er bekam nichts mit.

Nachdem wir also 2 Stunden  Mascha mit Adlersaugen beobachteten, ging es los.
2.00 Uhr nachts.
Jenny : “da kommt es .“ Und ?..da war es wieder weg. Oh nein.
Auf die nächste Wehe warten. Und dann… es kommt.. Und .. Es ist wieder weg.
Was ist das? Soll das jetzt die Nacht so gehen?
Mascha du musst pressen!
Mascha hat keine Lust mehr. Und ich habe ein schlechtes Gefühl.
Was ist, wenn die Wehen nicht ausreichen?
Die nächste Wehe kommt. Ich nehme Mascha und stelle sie auf die Hinterpfoten und massiere ihren Bauch nach unten. Die Schwerkraft soll helfen.
Und dann kommt die Fruchtblase wieder hervor und die Wehe ist stärker, als Mascha möchte. Sie schreit ganz laut auf vor Schmerzen. Es kommt mit den Füßen voran.
Auch das noch!
Oh mein Maschakind, jetzt muss es raus, egal wie.
Ich schiebe die Haut zurück und helfe es gleichzeitig herauszuziehen.
Unter Maschas Geschrei wird ein Hundekind geboren.
Ich schneide die Fruchthülle schnell mit der Schere auf, denn Mascha hatte kein Interesse es schnell auszupacken. Ich muss mich beeilen.
Schließlich ist es raus und kann schnell abgerubbelt werden.
Der Schleim wird  abgesaugt mit dem Nasensauger und dann mit den Zwirnsfaden der
                    
Nabel abgebunden und mit der Schere durchtrennt.            
Phuu, jetzt erstmal durchatmen. Das Erste ist da. Nun kann Mascha ihn trockenlecken.
Es ist ein kleiner Junge, unser Charlie.
Geboren um 2.15 am Sonntag dem 25.08.13.
Allerdings auch ein ziemlich großer Junge mit stolzen 210gramm.
Da ist natürlich klar, das Mascha keine Lust mehr hatte, diesen kleinen Riesen auf die Welt zu bringen.
Maschas Geschrei hat meine Tochter Josi  geweckt. Sie kommt schlaftrunken die Treppe herunter, um den kleinen Kerl zu bestaunen.
Irgendwann taumelt sie wieder ins Bett.
Mascha wird sauber gewaschen und die Kiste mit frischen Tüchern ausgestattet.
Nun heißt es wieder warten. Das ganze noch mal.
Eine halbe Stunde vergeht, eine ganze Stunde , 2 Stunden und so langsam werden wir unruhig.
Ich gehe ab und zu mit Mascha nach draußen.
Ich biete ihr stets Welpenmilch zur Stärkung an  oder den kalten Kaffee, um den Kreislauf zu beleben.
Der Kleine liegt auf dem warmen Körnerkissen, unter Rotlicht.
Wo bleiben die Wehen? Warum geht es nicht voran?
Wann kommt der Nächste?
Wann ist endlich diese Nacht vorbei?
Wir können nur hoffen, dass alles gut geht.
Der Tierarzt, der Bereitschaft hat, ist 40km weit entfernt und man möchte ja auch nicht mitten in der Nacht mit einer gebärenden Hündin durch die Gegend fahren.
Und man möchte auch nicht mitten in der Nacht irgendwo anrufen.

So langsam tut einem auch wirklich alles weh, auf dem Hocker.
Müde ist man auch.
Dann nach fast 3 Stunden tut sich was. Es geht wieder los.
 Mascha fängt wieder an zu pressen.
Dann das gleiche Spiel wie vorhin. Die Fruchtblase kommt raus und schwupp ist sie wieder weg. OH nein,… nicht schon wieder.
Das Spielchen machen wir mehrere Male.
Dann stelle ich Mascha wieder auf die Hinterbeine und massiere das Bäuchlein nach unten.
Fruchtblase kommt, ich schiebe die Haut weg und versuche sie wieder  zu greifen und gleichzeitig vorsichtig raus zuziehen.
Irgendwann gelingt es mir das glitschige Ding zu packen.
Wieder kommen die Füßchen zuerst. Also muss es schnell gehen.
Und so wird wieder unter Geschrei ein Welpe geboren.
 4.56Uhr ein Mädchen.
Das Gleiche noch mal,: Blase aufschneiden, auspacken, abrubbeln, Nase entschleimen und Nabel durchtrennen und Mascha ablecken lassen. Geschafft.
 Mascha sauber waschen.
Die Kleine wird gewogen und wiegt stolze 213 g. Ich nenne sie Charlotte.
Genauso wie das Brüderchen ist sie ein mächtiger Brocken.
Aber wo bleibt die Nachgeburt?
Jenny ist währenddessen in der Stube im Sessel eingenickt.

Die Müdigkeit war stärker.                    
Ich halte mich noch aufrecht und  warte auf die Nachgeburt.
 Langsam mache ich mir wieder Sorgen.
Es wird Zeit, die muss unbedingt da raus. Ich habe gelesen, es kann manchmal 20 Minuten dauern.

Doch die sind schon rum.
Eine dreiviertel Stunde ist vergangen und  immer noch nichts.
Da steht Mascha auf und kommt aus  ihrer Kiste heraus.
Sie geht ein paar Schritte.
Plötzlich verliert sie grünes Wasser.
Oh Gott, oh Gott. Ich gerate leicht in Panik.
Grünes Wasser bedeutet nichts Gutes. Ich befürchte, die Geburt geht zu lange.
Dann macht es Platsch und Mascha presst eine große Pfütze auf den Flur.
Ich denke immer nur, was auch immer da drin ist , es muss raus!!!!
Und zwar ganz schnell.
Also was tun?
Ich schnappe mir meinen Hund und trage sie nach draußen.
Vielleicht kann sie dort los werden, was unbedingt raus muss.
Ich denke dabei an die Nachgeburt.
 Ein bisschen Laufen hilft vielleicht.
Ein doppeltes Küchentuch hab ich in der Hosentasche.
Draußen wird es langsam hell.
Auf dem Hof setze ich sie ab. Mascha stellt sich hin und presst und…?
Da kommt was raus.
Oh ja, die Nachgeburt, na endlich…
Ich sehe nach und erschrecke, nein, es ist nicht die Nachgeburt, es sind
2 Hinterpfoten.
Ein Welpe kommt, natürlich wieder mit den Hinterpfoten zuerst und er ist nicht mehr in der Fruchthülle.
Klar, das war ja auch der Platscher im Flur. Späte Einsicht.
Ich denke nur, der muss da jetzt raus, ganz schnell.
Er bewegt sich nicht und ich bin mir sicher, dass er tot ist.
Er bekommt ja auch keine Luft mehr.
Egal! Jetzt geht es um Mascha.
Zu dumm, das ich ausgerechnet jetzt alleine bin, denn nun könnte ich Hilfe gebrauchen.
So egal wie, er muss raus. Ich nehme Mascha wieder hoch auf die Hinterfüße.
Sie presst. Ich schiebe die Haut zurück und ziehe an dem kleinen Wurm.
Mir ist fast egal, was mit ihm passiert, ich habe ihn schon fast aufgegeben.
Daher vielleicht das grüne Wasser. Er muss raus.
Also schieben und ziehen und  ??
Da kommt er  hinaus geflutscht. Ich halte ihn in der Hand.
Gott sei Dank, der ist raus. Seine Nachgeburt kommt auch und er hängt dran. Super.
Da steh ich nun mit meinen Küchentuch und einem Welpen, an der Nabelschnur, samt Nachgeburt.
Ich rubbele ihn schnell ab und mache sein Schnäutzchen frei und siehe da?
Er lebt. Hurra!
Ein kleines Glückskind ist geboren.
Und jetzt, wie krieg ich hier draußen die Nabelschnur ab?
Ich halte ihn Mascha hin. “Hier beiß durch Mascha.!”
                    
Mascha hustet mir was. Von wegen, mach doch selber.
Toll . Und nu?
Ich wickle den Kleinen in das benutzte einzige Tuch und nehme Mama und Kind und Nachgeburt so gut ich kann zusammen auf den Arm und in die Hand  und trage allesamt nach oben in den Flur.
Dort pack ich Mascha  in die Kiste und kümmere mich schnell um das Neugeborene.
Schnell noch mal ordentlich sauber rubbeln und Nase entschleimen und dann die Nabelschnur mit dem Zwirn  abschnüren und durchtrennen .
Geschafft! Ach, bin ich stolz auf mich!!
Das war nicht so leicht.
Es ist ein Mädchen, mit der abenteuerlichsten Geburt und dann noch die Leichteste  mit nur 185 g. ( Haha …so viel wog im anderen Wurf der Schwerste)
Geboren gegen 5.45 Uhr auf dem Hof.  (Emma)
Trotzdem, eine Nachgeburt fehlt immer noch und es ist auch immer noch eins drin.
Also heißt es immer noch warten, noch ist nicht alles geschafft.
Ich zähle schon die Minuten, damit ich im Notfall einen Tierarzt rufen kann.
Bin mir nicht sicher, wie viele noch drin sind.
Mascha ist wieder sauber, die Kleinen liegen bei ihr und nuckeln.
Zwischendurch liegen sie auf dem warmen Kissen unter der Rotlichtlampe.
Also hocke ich wieder neben Mascha, diesmal auf der Treppe, da kann ich mich an die Wand lehnen und warte.


Alles tut mir weh und die Augen klappern schon mächtig.
Die Anziehungskraft der Ober- mit den Unterlidern ist enorm.
Doch ich halte aus.
Es wird langsam Morgen.
Oben bewegt sich was. Die Familie erwacht.
Und ich sitze immer noch genauso da wie abends, als alle zu Bett gingen.
Und es ist immer noch nicht geschafft.
Jenny hängt auch noch im Sessel wie ein Schluck Wasser.
Ich schick sie erstmal zu Bett.
Mein Sohn und mein Mann kommen von Oben runter.
Gott sei dank, ich bin nicht mehr allein, die Nacht ist überstanden.
Es ist 7.15Uhr.
Da steht  Mascha auf und macht ein paar Schritte auf das andere Körbchen zu.
Oh nein Mascha. Bleib hier.
Mascha besteht auf das andere Körbchen. Sie möchte jetzt dort ein Baby kriegen.
Naja gut , wenn sie darauf besteht. Dann bitte.
 Ich lege schnell noch eine Unterlage hinein.
Mascha fängt an zu pressen. Wieder das gleiche Spiel.
Fruchtblase raus und rein. Mit den Füßchen zuerst. Toll.
Ich bitte meinen Mann, Mascha hoch zu halten.
Jetzt kann ich ihr wieder helfen. Ich schiebe und ziehe und schiebe und ziehe.
Und? Da kommt der kleine Wicht ans Tageslicht.
Um 7.30Uhr wird ein kleines Mädchen geboren.  (Stella)

Dann das gleiche Programm.
Schnell auspacken und sauber rubbeln und Nabel abbinden.
Die Nachgeburt kommt auch  und Gott sei dank, eine zweite Nachgeburt noch hinterher.  

Damit wäre das Problem auch behoben.
Ich bin erstmal froh.                    
Die kleine Maus ist nicht leichter als die Geschwister, sondern genauso ein Prachtexemplar mit 213 g.
Da hatte Mascha ja voll zu tun mit den kleinen dicken Dingern in ihrem Bäuchlein.
Aber sind jetzt alle raus?
Irgendwas fühle ich noch. Ich befürchte, da ist noch eins drin. Hmm ..?
Eigentlich geht es ihr gut.
Mascha wurde die Nacht über stets mit Welpenmilch und kaltem Kaffee versorgt und mit Notfalltropfen, damit sie bei Kräften bleibt.
Morgens gebe ich ihr noch Frubiase in die Milch, damit sie keine Eklampsie bekommt. Zu Fressen bekommt sie auch schon was.
Ich könnte allerdings auch ein Aufbaumittel gebrauchen, denn ich fühle mich völlig hinüber.
Mein Mann macht Frühstück.
Doch ich kriege nichts hinunter.
Wenn ich nicht geschlafen habe, kann ich auch nichts essen und schlürfe deshalb nur meinen Kaffee.
Mascha kümmert sich um ihre Kleinen. Alles sieht  gut aus.
Doch irgendwie hab ich ein doofes Gefühl.
Was ist, wenn noch eins drin ist? Lieber besser doch zum Tierarzt. Egal.
Die Entscheidung ist gefallen. Mein Mann arbeitet schon draußen  und hat an diesem Tag nachmittags noch Bereitschaft.
Ich rufe ihm zu, “ich muss zum Tierarzt“. Eigentlich meinte ich damit, wir müssen.
Mein Mann sagt, “Was, du kannst doch gar nicht fahren. Dann los, ich komm mit..”
Was sonst?
Ich hatte schon angerufen beim Bereitschaftsarzt und gesagt, dass wir in einer dreiviertel Stunde da sind.
Also Beeilung. Wo jetzt rein so schnell mit der Bande?
Schnell in eine kleine Baby-Badewanne. Decken rein fertig.
Mascha musste natürlich auch mit rein.
Sie war superstolz auf ihre Babys. Es ging ihr relativ gut.
Beim Tierarzt angekommen, wird sie untersucht und dann wird alles für das Röntgen vorbereitet.
Ich sage der Tierärztin, ob sie ihr nicht noch ein Kalziummittel spritzen kann, da ich Angst habe, sie könnte einen  Anfall bekommen.
Die Ärztin meint, zuviel Kalzium wäre nicht gut und fragt, was ich den gefüttert habe und so weiter. Ich erkläre ihr alles und sie meint, das ist alles richtig und dann braucht sie kein Kalzium mehr.
Ich erzähle noch von meinen Erfahrungen mit Bonny und da sehe ich, wie sich meine Mascha plötzlich verrenkt und steif wird und ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hat. Sie schwankt mit letzter Kraft zu ihren Babys.
Mir wird gleich wieder Angst. “Sehen sie das? Sie hat einen Anfall!”
Gott sei dank sind wir beim Tierarzt und nicht zu Hause.
Mascha wird erst geröntgt. Keine Welpen mehr drin, ein Glück.
Dann bekommt sie eine Infusion gegen die Eklampsie und nun kann alles gut werden.
Knappe 100€ hat es gekostet, aber das war es mir wert.
Wir waren zur rechten Zeit am richtigen Ort.
Gut, wenn man auf seine Intuition hört.
Mascha und den Welpen geht es prima.
Sie haben alles gut überstanden .
Kleine zauberhafte Fressmaschinen sind es .
Ich bin so stolz auf meine Mascha, sie ist eine ganz liebevolle Mami und ich bin
verzaubert und verliebt in diese zuckersüßen Geschöpfe.
Kann mich kaum losreißen von ihnen.
Jede freie Minute sitze ich davor und sehe ihnen beim Wachsen zu.
Ich inhaliere sie regelrecht.
Man könnte diese kleinen Zuckerschnuten stundenlang abknutschen.
Mittlerweile sind schon die kleinen Äuglein auf und sie haben ihr Geburtsgewicht mehr als verdreifacht, fast vervierfacht. Wahnsinn!

Der kleine Benji, der die halbe Nacht mit uns vor Maschas Körbchen gewacht hat, darf zum Dank dafür nicht an die Babys heran.
Mascha möchte das nicht. Dann gibt es Ärger.
Manchmal wird er sauer. Er würde so gerne mal mit ihnen kuscheln.
Dann fetzen sich die Beiden.
 So ne zwei Dummerle, anstatt sich beide darum kümmern.
Auch wenn Benji nur der Opi ist, so ist er doch so ein liebevoller kleiner Mann. Mascha jedoch traut ihm nicht.

Ihre Babys sind ihr ein und alles.
Aber das kommt bestimmt noch, wenn die kleinen Zwerge erstmal durch die Gegend toben.

Die Kleinen kommen weder nach Mama, noch nach Papa.
Sie sind allesamt dunkel mit weißen und braunen Abzeichen, ganz entzückende kleine Hundekinder.                       Charlie und Stella haben einen weißen Stern auf der Brust und ihre Zeichnung ist die eines Bernersennenhundes.   Sie sind wunderschön.
Die süße Emma, die Kleinste hat nur braune Abzeichen und eine Schokonase, sie sieht fast aus wie ein kleiner drolliger Rottweiler.
Die kleine plüschige schwarz - weiße Lotti sieht aus, wie ihre Omi, meine geliebte Bonny.
Vielleicht ist sie  ein kleiner Gruß von ihr, aus dem Regenbogenland.
 
Ich mag gar nicht daran denken, sie wieder alle abzugeben.
 Meine süßen Babys kommen hoffentlich in liebevolle Hände und werden genauso betüddelt und geliebt wie unsere zwei Schuten.
Ich werde sie vermissen, diese kleinen allerliebsten Wunderwerke der Natur.

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